Strategischer Einkauf.

Der strategische Einkauf hat in den vergangenen Jahren einen Aufschwung in allen Branchen und Unternehmensgrößen erlebt. Auch im Einkauf war dies zunächst getrieben von der Suche nach neuen effektiveren Organisationsformen. Schnittstellen waren schnell definiert und eine Abgrenzung zum operativen Einkauf geschaffen.

Dies ist aber nur die halbe Wahrheit, denn inhaltlich gilt es den angestrebten Fokus zu leben und vor allem die geschaffenen Schnittstellen zu managen. Effektive Teams mit eigener Identität an der Schnittstelle zum strategischen Einkauf sind für dessen Erfolg maßgeblich.

Das Potential ist also erst ausgeschöpft, wenn gezielte Fortbildung und professionelle Kommunikation greifen.
Die wichtigen Elemente des strategischen Einkaufs wie Lieferanten-, Kennzahlen-, Stakeholder- und Innovationsmanagement bis hin zur Auseinandersetzung mit neuen Feldern des Einkaufs (z.B. "Green Procurement" ) erfordern eine enge Vernetzung mit anderen Funktionen.  Hierzu zählen exemplarisch die Bereiche Finanzen, IT und in zunehmende Maße die Personalentwicklung.

Nach außen, ist zudem ein offener Umgang mit den Lieferanten und  nach innen der Schulterschluss mit dem Kunden und seinen Bedürfnissen ein Erfolgsgarant.
Und so sollte im Sinne von Michael E. Porter`s  Strategie Definition jedes neue organisatorische Konzept des Strategischen Einkaufs einmal daraufhin überprüft, ob es in der Lage ist, wirklich Wettbewerbsvorteile zu generieren.